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Organizations: WossiDiA - University of Rostock
Irrlichter führen in den Sumpf; werden gedeutet als brennendes Geld, in dessen Besitz man gelangt, wenn man ein Taschenmesser oder sonst einen Gegenstand in die Flamme wirft. Gespenster mit dem Kopf unter dem Arm.
Geld brennt. Eine Familie ist des Nachts oft durch ein Geräusch erwacht. Plötzlich hat sie bemerkt, daß im Kamin Geld brannte. Dieses Ereignis wurde bald im ganzen Orte bekannt. Einige Leute gaben dem Manne der Familie den Rat: Beim wiederholten Brennen des Geldes im Kamin ein Tuch so schnell wie möglich über das Feuer zu werfen, und gleich wieder davon...
Kleekamp willen poor Daglöhner Holt stietzen. ⸢Dat⸣ is ⸢noch tiedigen⸣ Morgen. ⸢Se kamen an ʼne⸣ Kuul mit Steen ⸢vörbi⸣. Een mööt ut de Hosen. ⸢He⸣ will ⸢solangʼ⸣ sien Biel faststöten, ⸢dorbi⸣ stött ⸢he⸣ up ʼn Steen, dat gift so hollen Klang. Dor het he Geld funnen, dat is oltmoodsch wäst. He het dat verwendt un ümwesselt. Dorvon het de Herr en Stuuv...
Auf dem Acker meines Vaters auf dem Lübtheener Felde liegt dicht an einem uralten Kegel (Knick, Wall) ein etwa 25 Quadratruten grosses Wasserloch, genannt "Börmkuhl". Hier brannte in alten Zeiten häufig Geldfeuer. Mehrere Männer beschlossen, den Schatz zu heben und setzten eine bestimmte Nacht fest, in welcher das Schatzgraben ins Werk gesetzt werden...
[9994] Schatzgräber werden gehindert: reden
Schlicht: Sage vom Böttcher Ollendörp aus Cantnitz, dann: Seitdem glauben die Leute - wie ich es selbst jüngst von einer alten Frau aussprechen hörte - daß in der Burgruine noch jetzt große Schätze verborgen sind. Schon öfters hat man nach ihnen gegraben und Steine von der Ruine abgetragen, aber nichts gefunden; vielmehr ist, so erzählt man sich, entweder...
[13008] Zwerge: Schätze, Funde
Sall ne Diern wäst hebben (ubi nescit) süht morgens Füer vörʼn Duur, se haalt sik ne Schüffei vul. Dat geit wedder ut, iterum ... öwer se kann keen Füer ankrigen. Dor klagt se de Buerfru dat de Fru markt Unrat un haalt dat, dat is all Geld wäst (bäten hett de Diern funnen mank de Asch, dat anner hett de Buerfru all sik ranhaalt). (Erzähler: HäuslerfrauX,...
[513] Den Schatz nimmt der Bauer
Auf Wirerbarg soll Geld brennen. Schatzgräber hin, bilden einer alten Frau ein, sie müsse leuchten mit blankem Hinnelsten. (Sie hebt Röcke hoch, sie fugiunt).
[9955] Schatzgräber-Scherze
Schatzgräber. Friedland, 9. Jan. In einem Hause an der Wollweberstraße soll nach einem Gerücht ein Schatz von 30 000 M. verborgen sein. Als in dem Hause letzten Weihnachten eine Verlobungsgesellschaft einen Tisch tanzen ließ, soll dieser die Stelle, wo der Schatz verborgen liegt, ganz deutlich bezeichnet haben. Seit dieser Zeit graben die Hausbewohner...
[9967] Schatzgräber varia
Nürnbargs Dochter grm. [Großmutter] in Glienke (Ik bün Buersöhn, Dälow wahnt nu up minen Vaddershof) Min grm. het ägt, hett sehn, dat dat Blag brennt hett bin durnrämel ann buurt an de langʼ Wisch is noch ʼn hügel (weg öwer brügg (?) na Rühlow) is hengahn dor hett ʼn Hümpel pierschiet lägen. Se hett dat den buern verteilt, de hett sik dat haalt, (dorvon...
[515] Den Schatz nimmt der Bauer
Der Schatzgräber. In Carwitz wohnte ein Mann, der keinerlei Handwerk betrieb und von allen als Schatzgräber gekannt wurde. Diesen bat ein Schneider, er möchte ihn doch einmal mitnehmen, wenn er wieder nach Geld graben wollte. Der Schatzgräber versprach, ihn des Nachts abzuholen und er klopfte auch wirklich gegen 12 Uhr am Fenster des Schneiders. Dieser...
[9956] Schatzgräber - Galgen
Mustin, Hog' Naun: Nach Jochenunkels Erzählung soll oben auf dem Grabhügel eine Öffnung gewesen sein, und wenn man da hinein einen Stein geworfen hätte, sei ein tiefer metallischer Ton zu hören gewesen. ''Ganz dei in'n Barg'', pflegte er immer zu sagen, ''steiht nämlich de goldene Sarg von einen ollen Wendenfürsten, un de lütten Kierls häufen dissen Sarg...
[13003] Zwerge: Schätze, Funde
In de Lausensch Gegend is ʼne Moehl (non certo). ⸢De⸣ Diern het morgens Kaffe kaken wullt. ⸢Se⸣ kann ⸢oever⸣ keen Füür ankriegen ⸢un⸣ will Busch rinhalen. Dor brennt ⸢buten Füür.⸣ Se haalt sik ʼne Schüpp vull, ⸢oever⸣ dat Füür geiht wedder ut. Se geiht noch mal hen. As se toʼn drüddenmal henkümmt, dor isʼt weg. ⸢Dunn⸣ kümmt de Möller an ⸢un⸣ se vertellt...
[24] Den Schatz nimmt der Meister
⸢En⸣ Diern in Warlow het dröömt, se süll Füür anböten toʼn Backen. Se kickt utʼt Finster ⸢un⸣ süht Füür inʼn Backaben. Se geiht hen. ⸢Door steiht en⸣ Mann biʼn Backaben (der Teufel), ⸢de⸣ sleiht ehr 3 Schüffel vull in ehr Schört. (Iterum, tertium.) Nu süll se oever nich wedder kamen. Dat is ʼn Schäpel vull Geld wäst. De Buur het dat dennʼ annern Morgen...
[22] Den Schatz nimmt der Bauer
De Bäckermeister Jürss in Woren het ʼn mäten hat in Dienst hebben se ümmer as unklok erkennt. Het ümmer Füer anböten, kann keen füer ankrigen. Geiht in Husdör stahn, süht an nie Kirch groten Hümpel lebendig Kahlen, hahlt Hümpel schürrt de upʼn Füerhierd ... Kahlen ut wedder ... ut wedder ... ut ... dor segt dat „nu sall se nich wedder kamen“. Ehr herr...
[347] Den Schatz nimmt der Meister
En Hdwb. [Handwerksbursche] kümmt bi Buerfru, blifft to Nacht ... morgens is dat Mäten bi un schürrt Füer upʼn Füerhierd (süht wat brennen) denn is dat ümmer ut wäst. (Dat is Geldfüer wäst) dor secht des Hwb. to de Buerfru, se sall dat maken, dat dat Mäten wegkeem ... se gahn hen ... halen sik dat Geld. De Hdwb. hett de Buerfru heiratʼt ... to Sührkow...
[514] Den Schatz nimmt der Bauer
schatzgräber in Hohenfelde auf wirerbarg, bilden frau ein: müsse leuchten (röcke hoch) Frau Oppermann Hohenfelde 15.6.13
Der 30-jährige Krieg in der mecklenburgischen Volkssage erzählt Sagen über die Zerstörung von Dresenow und Zechlin, die von einem krähenden Hahn verraten waren, Untergangssagen über Glienken und Stüvendorf bei Vietlübbe (Glockensagen) Glockenbau in Kirch-Grambow bei Rehna, (Schatzsagen) Barkow bei Plau, Wackstow bei Röbel. In Hohen-Luckow bei Schwaan wird...
[7040] 30-jähriger Krieg
In der Nähe von Harkensee bei Dassow (Kr. Grevesmühlen) befindet sich inmitten einer großen Wiese ein See, der Deipensee. Früher soll die Ostsee bis zu diesem See gereicht haben, so daß er eine tiefe Bucht bildete, die ein Schlupfwinkel von Räubern war. Von hier aus plünderten sie Schiffe, deren Schätze sie in der Nähe ihrer Höhle vergruben. Diese Stelle...
[6882] Seeräuber / Schatz
Brüsewitz: Für unheimlich gilt besonders eine Stätte im Gutspark, der Kapellenhügel, so genannt, weil sich dort in alter Zeit eine Kapelle mit einem sie umgebenden kleinen Kirchhof befand. Dort erscheint um Mitternacht eine weiße Frau, umgeht unhörbar den Hügel und sucht nach dem einstigen kleinen Gotteshaus und den Seelen der dort Begrabenen. Heute ist...
[12982] Zwerge: Schätze, Funde
Handwerksburschen reisen........ kamen in groten wald..... bruder ich will mich niederlegen, bin so müde. De slöpt in..... de anner wakt..... A ward günsen.... B..... weisse mus ut‘n hals...... kleinen graben..... nimmt reisstock öwern graben... rin na wid.... Bruder..... snurrigen traum..... diese alte weide..... mich hat geträumt, da schatz mit geld.....
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